Donnerstag, 17. Juli 2014

Es wird immer schöner im kleinen Paradies

Viel ist wieder passiert, damit es für die Zwei- und Vierbeiner in Trittau immer schöner wird. Der zweite Bauwagen ist nachgekommen und nun ist endlich genügend Platz, um das Sattelzeug und die Ausrüstung der Ponys wieder ordentlich verstauen zu können. Sogar mehr als vorher, da ja drei Ponys weniger da sind. So hat jetzt jeder einen eigenen Schrankraum und es müssen sich Pretty, Pearl und Moses keinen mehr teilen.

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Die Ponys haben ein neues Weidezelt auf ihren Paddock bekommen, damit endlich alle Platz haben, sich vor Sonne und Regen zu schützen. Und wieder waren Andrea, Andreas, Kirsten und Anika mit Feuereifer dabei, um den tollen Wetterschutz sicher aufzustellen – immer genau bewacht und kontrolliert von Hund Joschi.

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Während das Zelt auf dem Paddock aufgestellt wurde, blieben die Ponys schön auf dem Reitplatz, damit sie nicht auch noch ‘mithalfen’…

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Beim Rüberziehen der Plane zeigte Andreas geradezu akrobatische Talente. Man könnte auch frech sagen, dass die Fähigkeiten der Urahnen zum Vorschein kamen…S1590008

Als erster untersuchte unser Senior Tony natürlich die neue Behausung. Chef Eric hielt sich sehr dezent im Hintergrund und ließ erst alle anderen prüfen, ob das Ding auch nicht zurückbeißt

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Geprüft und von allen für gut befunden.

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Während die Menschen noch die Plane befestigten, untersuchten die Ponys neugierig jeden einzelnen Winkel.

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Über all der Arbeit war es spät geworden. Abendstimmung gegen 22 Uhr. Schöööön!

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Und so sieht das Zelt in seinem gelungenen Einsatz aus: Wer nicht mehr in den kühlen Stall passt, der kann den Schatten des Zeltes ausnutzen – nur Pico steht schon als Streber am Tor, um mit den Kiddis reiten zu dürfen (oder eher die Leckerchen ein zu kassieren :-)

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Am Dienstag kamen dann 30cqm Hackschnitzel, die Michael am nächsten Tag gleich mit seinem Schlepper auf den Reitplatz gefahren hat (leider ohne Fotobeweis Trauriges Smiley)

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Er hat die Haufen schon so schön vorverteilt, dass wir mit der Minigruppe drum herum und oben drüber reiten konnten…

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…während die fleißigen Helfer aus der nächsten Gruppe nebst Müttern und Anika die Hackschnitzel weiter verteilten.

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Viele Hände schaffen halt immer schnell ein Ende – so toll sieht unser Reitplatz jetzt aus und es lässt sich super auf ihm reiten Smiley Danke an alle Helfer!!!

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Jetzt können die Ferienkurse beginnen und auch der Reitunterricht bekommt wieder seine alte Qualität zurück - und noch besser. Denn mit der ehemaligen Crossbahn haben wir ein wunderbares Areal, um mit den fortgeschritteneren Reitern lange Galoppaden und bergauf und bergab zu trainieren. Alle genießen es, nicht mehr auf 20 x 40 Reitplatzmasse beschränkt zu sein. Geländereiten in sicherem Rahmen.

Montag, 7. Juli 2014

Sommerfest und Wiedervereinigung :-)

Der letzte Sonntag vor den Ferien ist ja traditionell fest gebucht für unser Ponyschul-Sommerfest. In den letzten Jahren haben wir diesen Termin immer auch dafür genutzt, Familie, Freunden und Interessierten im Rahmen eines kleinen Turnieres oder Märchens das auf und mit dem Pferd Gelernte zu präsentieren. Eine sehr aufwendige Veranstaltung, die Wochen langen Übens und Vorbereitens bedeutete. Da wir aber genau in der Zeit umgezogen sind, sollte das Sommerfest eigentlich ganz ausfallen. SCHADE! Deswegen haben wir ganz spontan beschlossen, einfach ein nettes kleines Zusammentreffen mit gutem Essen, Grillen und Zeit für nette Gespräche zu organisieren. Viele, die die Mail noch rechtzeitig erhalten haben, kamen ganz spontan.

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Die Kiddis durften in den Ponys ‘wühlen’  und nutzten unsere tolle Geländeweide. Erst die kleinen Ponys mit den kleineren Reitern – entspannt beobachtet vom Anbinder aus…

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… und dann die großen Kinder in etwas schnellerem Tempo mit Vale erstmals wieder an ihrer Spitze Smiley (Mehr dazu weiter unten)

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Die Zuschauer konnten die für Pferd und Reiter Schweiß treibende Angelegenheit bequem von ihren Logenplätzen aus genießen.

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Andreas ist unser Herr der Hunde. Selbst die fremde Abby himmelt ihn an – sehr zum Missfallen des eigenen Familienhundes Joshie, der es aber mit Würde ertrug, da die Kleine ausgiebig mit ihm tobt.

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Dieses Gewusel liebe ich so – vor allem wenn alles so friedlich und harmonisch von statten geht.

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Joni, unser kleinster Reiternachwuchs aus der ‘Bullerbü’-Samstags-Gruppe, die hier echtes Heubodenfeeling genoss.

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Ein ganz toller, entspannter Nachmittag, mit super leckerem Essen (danke an all die fleißigen Köche!!!), bei dem vor allem auch Petrus mitspielte, nach dem am Vortag der Himmel seine Tore regelrecht über uns ausgeschüttet hatte. Also auch ein herzliches Dankeschön nach oben.

Und hier für mich ein paar Eindrücke von dem schönsten Erlebnis der letzten Woche: Vale ist wieder zurück in seiner Familie. So schön wie es auf Hantayo für uns beide war, so unbefriedigend war doch das hin- und hergerissen sein zwischen den Ponys. Vale kam zeitlich immer zu kurz und ich konnte die tolle Anlage dort reiterlich gar nicht ausnutzen.

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Hier zeige ich ihm gerade den für ihn eigentlich viel zu niedrigen Stall. Hoffentlich stößt er sich nicht mal ordentlich die Birne…

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Sobald die anderen ihn entdeckt hatten, kamen sie sofort angeflitzt. Hansl, sein ehemals bester Buddy, ganz vorne.

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Ganz schnell habe ich alle auf der großen Weide laufen lassen. Und das war auch gut so, denn mitnichten haben die Ponys den verlorenen Sohn mit offenen Armen wieder aufgenommen. Im Gegenteil. Vor allem die Damen machen ihn noch Tage später das Leben schwer. Mali, mit der er über 12 Jahre zusammen stand, am heftigsten… Und selbst Hansl wendete sich im Gruppenzugzwang von ihm ab. Seit er nachts allerdings mit ihm separat auf einem mit einem dichten Baumdach geschützten Paddock mit reichlich Heu steht, sind sie wieder ganz dicke Freunde. Weitere Bilder folgen. Es ist einfach schön, ihn wieder hier zu haben, ihn ausreichend betütteln zu können. Die Familie ist komplett und die fortgeschrittenen Reiter dürfen sich auf ihn freuen…

Samstag, 21. Juni 2014

Der Reitbetrieb nimmt Formen an

Es ist ja immer eines, was man sich so im Kopf vorstellt – das andere, was konkret passiert. Ich hatte es mir schön vorgestellt, auf diesem sehr geschützten, kleineren Hof mit den Ponys und Kindern arbeiten zu können. Aber das bisherige Ergebnis übersteigt noch meine Erwartungen. Einzig an der Reitbodenqualität müssen wir noch arbeiten. Zur Zeit beschränkt es sich darauf, Steine und Felsbrocken auszugraben – wer eine langfristige Idee hat, ist herzlich willkommen Smiley

Die Ponys zeigten sich ein wenig undankbar und brachen neulich  Nacht durch den Holzzaun, indem sie einfach zwei Latten knackten. Außer einer mehrstündigen Erkundung der Fläche vor dem Stall und der Futterkammer (Kraftfutterboxen wurden gottseidank nicht geknackt) ist nichts passiert, da sie durch die beiden Tore ja nicht vom Gelände kommen. Als Folge habe ich mit Andreas ganz schnell Stromlitze gezogen. Seitdem kann ich wieder ruhig schlafen.

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Am Sonntag war die ‘Bude’ erstmals richtig voll wie zu alten Zeiten. SCHÖN!!!! Und das Wetter spielte auch noch mit. Ich hoffe sehr, dass wir mehr solcher Sonntage erleben können – ich koche auch wieder Nudeln mit Zaubersauce...

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Während die einen ritten, war Lena fleißig am Steine ausgraben (Nein, sie war nicht nur zum Arbeitseinsatz da, sondern ist vorher geritten Smiley)

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Da es in Trittau ja vier Ponys weniger sind, müssen die Verbliebenen nun alle richtig im Unterricht mitmachen – auch unsere Lütte Pearl. Annika hatte erst NH-Arbeit mit ihr gemacht und sie dann nur mit Knotenhalfter geritten. Machen sie ganz toll! Unter fortgeschritteneren Reitern geht Pearl mittlerweile wirklich nett und fleißig mit. Sie muss jetzt als gutes Schulpony halt noch lernen, wie man mit etwas ungenauen oder sogar falschen Reiterhilfen umgeht. Denn das bleibt nun  mal nicht aus, auch wenn ich sehr aufpasse, dass die Ponys keine groben Hilfen ertragen müssen. Deswegen freue ich mich immer, wenn ihr Fortgeschrittenen Lust und Zeit habt, auch außerhalb des Unterrichts mit der kleinen Maus zu arbeiten, damit sie möglichst schnell Routine bekommt. Auch wenn das Größenverhältnis sicher besser sein könnte. Aber so ist das: Reiten zu lernen braucht Zeit und in der wächst der Reiter. Ein ausbalancierter Sitz und feine Hilfen wiegen das aber gegen die leicht unpassende Größenrelation auf…

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Die ehemalige Motorcrosskuhle ist ja nicht nur die Weide, sondern soll auch unser Geländeparcours werden. Dazu müssen die Ponys nur erst lernen, nicht so ungestüm loszuballern, wie sie es in der Weidezeit tun, sondern in gesittetem Tempo, sobald ein Mensch bei ihnen ist. Erst haben wir es zu Fuß im Schritt geübt

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Dann im Trab bergauf… aber auf alle Fälle langsam im Schritt den steilen Berg bergab.

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Und schließlich sogar geritten im Galopp. Darüber gibt es sogar einen kleinen Film – ich bin aber noch dabei zu lernen, wie ich ihn reinstellen kann. Er folgt Smiley Es hat auf alle Fälle riesigen Spaß gemacht und wir können uns über viele tolle Reitstunden dort freuen.